Simulation-Based Training. Einfach im Alltag nutzen.
André Falck hat seine Ausbildungsdidaktik in verständliche Softwareabläufe übertragen. Die Software gibt Lernschritte und Aufgaben vor. Der Azubi lernt selbst, eine betriebliche Bezugsperson bleibt in vereinbarten Abständen ansprechbar.
Keine pädagogische Vorausbildung nötig. Für die betriebliche Begleitrolle reicht die Einweisung in das System. Eigene Unterrichtsinhalte oder Kenntnisse der wissenschaftlichen Fachbegriffe sind dafür nicht erforderlich.
Sie strukturiert Aufgaben, Lernschritte und Rückmeldungen. Der dokumentierte Lernstand macht nächste Schritte und Unterstützungsbedarf sichtbar.
Der Azubi lernt.
Er bearbeitet Aufgaben, vertieft Fahrschulinhalte und übt im vereinbarten Lernprogramm. Die persönliche Bezugsperson hilft dabei, dranzubleiben.
Die Bezugsperson begleitet.
Sie nimmt sich in vereinbarten Abständen Zeit für kurze Gespräche, sieht gemeinsam mit dem Azubi auf den Lernstand und hilft bei Schwierigkeiten. Sie muss keinen Unterricht entwickeln oder fortlaufend jede Übung anleiten.
Die Fahrschule bildet aus.
Sie verantwortet ihren Unterricht, die echten Fahrstunden und die Beurteilung der Prüfungsreife. Das betriebliche Lernprogramm ergänzt diese Ausbildung.
Fünf Phasen vom Einstieg bis zur Prüfung.
01
Organisation
Zuerst erfolgt der Start in der Fahrschule mit der Übergabe des Ausbildungsvertrags. Anschließend wird die ergänzende Lernhilfe im Betrieb in der Software eingerichtet. Ab diesem Start sind die dort dokumentierten Lernschritte und der Unterstützungsbedarf nachvollziehbar. Unterlagen, Fristen und Termine gehören von Anfang an dazu.
02
Theorie verstehen
Inhalte aus dem Fahrschulunterricht aufgreifen, offene Fragen erkennen und mit Situationen im Alltag verknüpfen. Lernsoftware und persönliche Rückfragen unterstützen das Weiterlernen.
03
Theorieprüfung vorbereiten
Ein verständlicher Lernweg unterstützt die Vorbereitung auf die Theorieprüfung. Der Azubi lernt eigenständig und hat eine Bezugsperson, wenn Motivation, Verständnis oder Organisation ins Stocken geraten.
04
Fahrpraxis vertiefen
Inhalte aus echten Fahrstunden am Simulator aufgreifen und vertiefen: etwa Fahrzeugbedienung, Blickführung und Grundfahraufgaben. Die Abstimmung mit der Fahrschule verbindet beide Lernorte.
05
Praxisprüfung vorbereiten
Offene Lernfelder gezielt bearbeiten und Situationen wie Bushaltestellen oder Gefahrenerkennung im Simulator durchspielen. Vorbereitung auf die Prüfung und auf sichere Mobilität gehören zusammen; die Prüfungsreife beurteilt die Fahrschule.
Wird das vereinbarte betriebliche Übungsprogramm vom Unternehmen finanziert, entstehen dem Azubi für diese Übungseinheiten keine zusätzlichen Einzelkosten.
Die fachlichen Grundlagen hinter der Software
Die folgenden Prinzipien prägen die Entwicklung der Software. Betriebliche Begleitpersonen müssen diese Theorien nicht erlernen oder selbst Trainingsprogramme daraus entwickeln.
Komplexität dosieren
Cognitive Load Theory: Swellers Grundlagenarbeit beschreibt, wie die Beanspruchung des Arbeitsgedächtnisses den Aufbau von Wissen beeinflussen kann. Unsere didaktische Übertragung: erst überschaubare Teilaufgaben, dann schrittweise zusammenführen.
Simulation-Based Training: Simulationsgestütztes Training wird auch in militärischen Ausbildungsbereichen eingesetzt. Für Verkehrsmentor bedeutet der Ansatz: passende Szenarien auswählen, begleitet üben und die Schwierigkeit am Lernstand ausrichten.
Debriefing · After Action Review: Eine strukturierte Nachbesprechung verbindet Beobachtungen mit dem nächsten Versuch. Der militärische After Action Review beschreibt dazu gemeinsames Reflektieren, konkretes Feedback und anschließendes Weiterüben.
Tannenbaum und Cerasoli untersuchen in ihrer Metaanalyse den Nutzen von Nachbesprechungen in Trainings- und Arbeitskontexten. Bei Verkehrsmentor wird die Reflexion durch vorgegebene Aufgaben und Rückmeldungen in den Lernablauf eingebaut.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat beschreibt ergänzende Einsatzmöglichkeiten geeigneter Simulation mit entsprechender Didaktik. Rückmeldungen und die Abstimmung mit der Fahrschule verbinden Simulation und reale Fahrausbildung.
Die Lernprinzipien bilden den fachlichen Rahmen. Konkrete Ergebnisse unseres Angebots werden eigenständig überprüft. Ein systematischer Review aus 2024 ordnet den Transfer von Simulatortraining auf reales Fahren und Verkehrssicherheit als noch unklar ein.