Was kostet der Führerschein? Welche Fahrstunden kommen dazu? Hier finden Sie die Originalquellen hinter unseren Zahlen und Erklärungen.
Eigene Rechenannahme · Wege während der Führerscheinphase
Wie kommen wir auf 40 Termine?
Wir rechnen einen möglichen Verlauf durch: 48 praktische Einheiten à 45 Minuten einschließlich der Sonderfahrten, zu Doppelstunden gebündelt, ergeben 24 Fahrtermine. Dazu nehmen wir 14 einzeln besuchte Theorietermine und zwei Organisationstermine an. Zusammen sind das 40 Termine; Prüfungstermine kommen in diesem Beispiel noch hinzu.
Wer für jeden Termin gesondert anreisen muss, organisiert 40-mal den Hin- und Rückweg. Braucht der Azubi einen Fahrdienst, betrifft diese Planung auch Angehörige, ihre Arbeitszeiten und das gemeinsam genutzte Auto.
Die 40 sind eine gewählte Modellrechnung, kein erhobener Durchschnitt und keine Obergrenze. Theorieeinheiten müssen nicht an 14 verschiedenen Tagen stattfinden. Praktische Einheiten können anders verteilt werden, Termine lassen sich verbinden und Wege können ohne Angehörige möglich sein. Der ADAC erläutert die Ausbildungsbestandteile; die konkrete Terminanzahl dieses Beispiels stammt von uns. Zusätzliche Lerngelegenheiten im Betrieb ersetzen keine vorgeschriebenen Fahrschultermine.
Fehlende Erreichbarkeit kann einen Ausbildungsplatz verhindern.
In der von der IHK Magdeburg veröffentlichten Befragung von 5.314 Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr gaben 24 % an, bereits ein Ausbildungsangebot wegen zu großer Entfernung oder schlechter Verkehrsanbindung abgelehnt zu haben. Befragt wurde in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Die Befragung macht die Bedeutung erreichbarer Ausbildungsorte sichtbar. Sie ist keine bundesweite Quote und belegt nicht, dass ein Führerschein oder unser Programm jede dieser Absagen verhindert hätte.
Der ADAC kalkuliert 2.466 € bei niedrigen Einzelpreisen und einer bestandenen ersten praktischen Prüfung. Enthalten sind 15 reguläre Übungsfahrten, zwölf Sonderfahrten sowie die aufgeführten Nebenkosten.
Grundbetrag, Lernmittel, Vorstellungs- und Prüfungsgebühren, Erste Hilfe, Sehtest, Foto und Antrag
921 €
Gesamt
2.466 €
Unser Rechner rundet den günstigen Fall auf 2.500 €. Das ist eine veränderbare Annahme, kein Durchschnittspreis 2026 und kein zugesicherter Höchstbetrag. Region, Fahrschulpreise, Lernbedarf und Prüfungsanläufe verändern die Rechnung. Die Differenz zum Zuschuss ist ein einzelner Kostenbaustein; die Investition in das Lernprogramm wird separat geplant.
Der Bundestag berichtete am 08.08.2025 über die Angabe der Bundesregierung, dass die Klasse B im Jahr 2024 durchschnittlich 3.424 € kostete. Die Startseite rundet diese historische Orientierung auf rund 3.500 €. Das ist kein erhobener Durchschnitt für 2026. Die regionalen Werte unterschieden sich. Ein Durchschnitt ist weder Mindestpreis noch bundesweit einheitlicher Tarif und sagt nichts über die übliche Höhe betrieblicher Zuschüsse aus.
Erst im Rechner werden 3.500 € als frei gewählter Zuschuss eingesetzt. Dieser Betrag ist veränderbar. Die niedrigere ADAC-Rechnung beschreibt einen günstigen Ausbildungsfall, keinen nachgewiesenen Effekt unseres Mentorings.
Für den Ersterwerb der Klasse B beschreibt der ADAC zwölf besondere Ausbildungsfahrten: fünf über Land, vier auf Autobahnen und drei bei Dämmerung oder Dunkelheit. Die zusätzliche praktische Grundausbildung richtet sich nach dem Lernfortschritt; dafür gibt es keine allgemeine feste Mindeststundenzahl.
Vorbereitung kann an Grundlagen und Lernorganisation ansetzen. Welche realen Fahrstunden nötig sind und wann Prüfungsreife vorliegt, beurteilt die Fahrschule. Simulation wird hier nicht als Ersatz für vorgeschriebene Ausbildungsbestandteile gerechnet.
In der ADAC-Befragung von 1.100 Fahranfängern aus 2023 berichteten 42 % von bis zu 20 zusätzlichen Fahrstunden neben den Sonderfahrten, 32 % von bis zu 30 und 11 % von bis zu 40. Diese Befragungswerte sind keine aktuelle Vollerhebung und kein Nachweis vermeidbarer Stunden.
Bei einem angenommenen Preis von 82,50 € je 45 Minuten ergeben 20 zusätzliche Übungsfahrten 1.650 €, 40 ergeben 3.300 €. Der eingesetzte Stundenpreis stammt aus Andrés lokaler Praxiseinordnung vom 28.10.2026 und ist keine allgemeine Preisliste. Die Multiplikation zeigt den Kostenhebel; sie behauptet nicht, dass diese Stunden durch unser Programm entfallen.
Arbeitgeberattraktivität, Ausbildung und veröffentlichte Budgets
Die Quellen hinter den Unternehmensbeispielen.
Die eigene Vertiefungsseite verlinkt die Originalbelege von IHK Potsdam, Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Bahn, KION, Linde Material Handling, Jungbluth, OTTO WULFF, STRABAG, Queb und Bertelsmann. Bei jedem Betrag stehen Kostenart, Zeitraum und Aussagegrenze.
Veröffentlichte Investitionen und Ausbildungsangebote anderer Arbeitgeber belegen keine Wirkung unseres Programms. Es liegt daraus auch kein repräsentativer Budgetdurchschnitt für die einzelnen Unternehmensgrößen vor. Eine Zusammenarbeit mit Verkehrsmentor wird damit nicht behauptet.
Für 2025 nennt der TÜV-Verband in den Pkw-Klassen B/BF17 Nichtbestehensquoten von 44 % in der Theorie und 37 % in der Praxis. Enthalten sind Erst- und Wiederholungsversuche.
Daraus folgt weder, dass nur 44 % der Azubis den Führerschein schaffen, noch eine Erfolgsprognose für zehn Teilnehmer. Die Statistik belegt auch keine Wirkung von Verkehrsmentor.
Früh planen und die passende Fahrerlaubnis prüfen.
§ 10 FeV nennt für die Klasse AM ein Mindestalter von 15 Jahren. Bis zum 16. Geburtstag gilt diese Fahrerlaubnis nur für Fahrten im Inland. Welche Fahrzeugklasse, Strecke und Sicherheitsanforderungen passen, gehört in die individuelle Mobilitätsplanung.
Ein früher Einstieg in die Vorbereitung ist ein anderer Schritt als der Erwerb einer Fahrerlaubnis. Daraus entsteht keine Berechtigung, ohne passende Fahrerlaubnis im öffentlichen Verkehr zu fahren.
Fachliche Grundlage und Wirkungsnachweis unterscheiden.
Strukturierte Lernaufgaben, Mentorbegleitung und Auswertung bilden unseren Ansatz. Die Methodenseite erklärt die zugehörigen Lernprinzipien und verlinkt die wissenschaftlichen Originalarbeiten.
Die Übersichtsarbeit von Krasniuk et al. (2024) lässt den Transfer von Simulatortraining auf reales Fahren und Verkehrssicherheit offen. Feste Einsparungen oder weniger Unfälle lassen sich daraus nicht für unser Angebot ableiten.